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11.08.2020 | Zuckerfallen aufgedeckt

So viel Zucker steckt in Pausen-Snacks für Kinder

Kinder brauchen nicht nur Energie, sondern auch Nährstoffe

Kinder benötigen viel Energie um durch den Tag zu kommen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. sind es bei 4 bis 7-Jährigen, bei starker Aktivität sogar bis zu 1800 kcal. Im Vergleich: Eine 30-jährige normalgewichtige Frau mit einer geringen körperlichen Aktivität benötigt genauso viele, oder sollen wir in ihrem Fall sagen wenige Kalorien?

Genaue Vergleichsdaten findet ihr hier.

Dass Kinder spielen, rennen und toben ist nur ein Grund für den hohen Energiebedarf. Hinzu kommt, dass sie sich im Wachstum befinden. Umso wichtiger ist es, die Kleinen mit vollwertigen Lebensmitteln zu versorgen, die ihnen nicht nur ausreichend Energie für das nächste Abenteuer geben, sondern ihnen auch eine hohe Dichte an Vitaminen und Nährstoffen bieten.

Auf Snacks verzichten ist keine Alternative

Drei Mahlzeiten am Tag reichen Kindern nicht. Ihr Magen ist noch viel zu klein, um ausreichend Nahrung auf einmal aufzunehmen. Aber auch ältere Schüler haben wenig Interesse am klassischen Mittagsangebot. „Schon 20 % der 14- bis 15-Jährigen ersetzen fast täglich und 49 % ab und zu die Hauptmahlzeiten durch Snacks.“ So die DGE in ihrer Pressemitteilung zu Snacks in Schulen.

Snacks sind bei Kindern also heißgeliebt. Sie bezwingen zwischen den Spiel- und Lernpausen das kleine Hungermonster und helfen dabei, dass gleich weitergepowert werden kann. Das Dilemma: Nach wie vor sind viele Snacks, die von der Lebensmittelindustrie speziell für Kinder konzipiert sind, voller Zucker, Salz und Fett. Nähr- und Ballaststoffreiche Zutaten suchen wir auf der Zutatenliste dagegen oft vergeblich.

Wie ihr versteckten Zucker in Lebensmittel erkennt erfahrt ihr hier

Der Kampf der Ernährungsindustrie: Jeder will der Lieblingssnack sein

Durchdachte Snacks müssen den Kindern schmecken, aber den Eltern gefallen. Gerade konventionelle Snacks erscheinen deshalb vermeintlich gesund, beinhalten oft aber unheimlich viel Zucker, getarnt als Fruchtzucker. Darunter zählen ganz klar Fruchtsäfte oder fruchtige Softdrinks, aber auch getrocknete Früchte wie in Fruchtschnitten oder püriertes Obst wie es in „Quetschies“ vorkommt. In Maßen konsumiert stellen diese Snacks kein Problem dar, prägen aber den Geschmack der kleinen Menschen ein Leben lang. Werden Kinder bereits nur an sehr süße Zwischenmahlzeiten gewöhnt, werden sie auch im Erwachsenenalter lieber zu stark gesüßten Naschereien greifen.

Zwar gibt es Hoffnung, denn die „Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sieht eine stückweite Reduktion von Zucker in Fertigprodukten vor. Zucker in Getränken für Babys und Kleinkinder ist bereits verboten worden (Mehr Infos hier). Beim Snackangebot müssen wir jedoch weiter darauf achten, was unsere Kinder in die Finger bekommen und Alternativen zu Fruchtriegeln und Schokopudding schaffen.

 


  Beliebte Kindersnacks und ihr Zuckergehalt

Müller Froop, Joghurt auf Himbeere: 23,9 g Zucker / 150 g-Becher
Quetschie (diverse Marken) 11 g Zucker / 90 g-Beutel
Kellog’s Smacks 34,0 g Zucker / 100 g
Ferrero Milchschnitte 8,3 g Zucker / 28 g-Riegel
Capri-Sonne Orange 19 g Zucker / 200 ml-Beutel
Milupa Milchbrei Grießbrei (ab 6. Monat) 29,3 g Zucker / 100 g


 

Gesunde Snacks kinderleicht selbst gemacht

Statt fertiger Snacks vom Kiosk können die Kleinen mit schön gestalteten und reichhaltig gefüllten Butterbrotdosen zum Essen animiert werden. Wir haben ein paar farbenfrohe Rezeptideen für euch, die Kinderherzen höherschlagen lassen. 

>> Rezepte für Kinder

 

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