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17.06.2016 | 1000 Gründe für Xucker

5 Gründe den Zuckerkonsum zu senken

"Würde nur ein Bruchteil dessen, was wir über die Folgen von Zucker wissen, über irgendein anderes Lebensmittel bekannt, es würde sofort verboten." sagte der englische Physiker und Ernährungswissenschaftler John Yudkin bereits im Jahr 1972. Ganz klar, Zucker ist kein gesundes Lebensmittel und trägt enorm zu unserer übergewichtigen Bevölkerung bei. Die Zahlen sprechen für sich: Durchschnittlich 30 Zuckerwüfel nimmt jeder Deutsche täglich zu sich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine starke Reduzierung der Zuckerzufuhr auf ca. 8 Zuckerwürfel pro Tag. Und das mit gutem Grund, denn ein Zuviel an Zucker begünstigt nicht nur Übergewicht! Wir haben die wichtigsten Gründe zusammengefasst.

Deshalb solltest du deinen Zuckerkonsum senken:

1. Zucker löst suchtähnliche Symptome aus

Die Lust auf Süßes ist uns in die Wiege gelegt. Tief in uns sitzt noch immer der Urmensch, der weiß, dass süße Früchte oder Honig einen wichtigen Energieschub versprechen. Zuckerkonsum setzt im Gehirn Dopamin frei, ein Botenstoff, der das Belohnungssystem aktiviert. Für einen kurzen Moment macht Zucker somit wirklich glücklich und verschafft uns Antrieb. In stressigen Situationen, wenn der Serotonin- und Dopamin-Spiegel im Körper reduziert ist, sehnen wir uns unterbewusst nach diesem Glücksschub. Wir haben gelernt, dann zur Schokolade oder zu Gummibärchen zu greifen, um einen Ausgleich und Zufriedenheit zu schaffen. Ärgerlich: Das Glücksgefühl bleibt nur solange, bis der Blutzuckerspiegel wieder abgefallen ist – die Lust auf Süßes ist wieder da und das nächste Stück Schokolade im Mund. Ein wahrer Teufelskreislauf!

 

Viel besser zur Stressregulierung wäre hingegen ein Spaziergang an der frischen Luft, ein Workout oder eine Yoga-Session, noch dazu ausreichend Schlaf! So können Körper und Geist nachhaltig in Balance zurückfinden.

 

2. Ein hoher Zuckerkonsum korreliert mit Übergewicht und Diabetes Typ 2

Es ist ein Irrglaube, dass nur Nahrungsfett im Körper zu Fettpölsterchen umgewandelt wird: Auch Zucker wird zu „Bauchspeck“ und „Hüftgold“ umgewandelt. Normalerweise ist Zucker eine Energiequelle für Muskeln und Nervensystem. Der Körper kann diesen Bedarf allerdings ganz einfach decken, indem er hochwertige Kohlenhydrate wie Volkornbrot verdaut. Alles was ihm über diesen natürlichen Bedarf hinweg einverleibt wird, speichert er als Fettreserve ab. Der negative LDL-Cholesterinwert steigt an.

 

Verfechter der Zuckerindustrie leugnen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Zucker vehement. In verschiedenen Entwicklungsländern, die erst seit kurzer Zeit Zugang zu Lebensmitteln wie Coca Cola und anderen Naschereien haben, ist jedoch erkennbar, dass Personen nun häufiger von starkem Übergewicht, also Adipositas, betroffen sind. Eine mögliche Korrelation zwischen Zucker und Übergewicht ist erkennbar.

 

Ist Xucker bei Diabetes geeignet?

 

Übergewicht wiederum zieht viele Folgen mit sich. So ist es ein Risikofaktor für Typ 2-Diabetes. Die Stoffwechselerkrankung entsteht, wenn Körperzellen nicht mehr in der Lage sind Glucose aufzunehmen und den Blutzuckerspiegel zu senken – die Zellen sind insulinresistent. Nur die Reduktion von Zucker im Ernährungsplan, ausreichend Bewegung sowie eine medikamentöse Behandlung helfen die Erkrankung in den Griff zu bekommen. Da Typ-2-Diabetes anfänglich mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, starkem Durst und trockener Haut einhergeht, wird sie oft nicht rechtzeitig erkannt. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann in einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nervenleiden resultieren. Diese Folgeerkrankungen geben oft erst den entscheidenden Hinweis auf die Typ-2-Diabetes-Erkrankung.

 

Einst galt Diabetes Typ 2 als Alterserkrankung. Heute ist sie in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Dabei würde sie sich bei dem Großteil aller Betroffenen vermeiden lassen, würde ein Leben lang auf einen geringen Zuckerkonsum geachtet werden. Ein Hoffnungsfunke jedoch bleibt: Auch Erkrankte können mit der richtigen Therapie – und dazu gehört in den meisten Fällen auch eine schmerzhafte Reduktion des Zuckerkonsums – wieder genesen. Dafür ist in jedem Fall eine ärztliche Aufsicht erforderlich.

 

3. Zucker führt zu einer schnelleren Zellalterung

Zu viel Zucker hat auch intrazelluläre Folgen: Körpergewebe wie Haut, Arterien und andere Organe können schneller altern. Wird Zucker von den Körperzellen aufgenommen, ist er in der Lage Querverbindungen mit den Proteinen des vorliegenden Gewebes zu bilden. Je mehr Querverbindungen mit der Zeit entstehen, desto steifer und spröder wird das Gewebe. Letztendlich kann es seine Elastizität verlieren und zu Entzündungen neigen.

 

Diese Zellalterung äußert sich in vielen Fällen nicht nur in einer Faltenbildung, sondern auch in einer verminderten Organfunktion, Schlaganfällen, Bluthochdruck, oder in speziellen Alterserkrankungen wie Grauer Star oder Rheuma.

 

4. Zucker kann Infektionen und Krebs begünstigen

Zucker fördert die Entstehung von Entzündungen und Krebs auf zwei verschiedenen Wegen Zum einen heftet Zucker sich an die proteinreichen weißen Blutkörperchen und hemmt deren Aktivität. Die weißen Blutkörperchen sind ein wichtiger Schlüssel für das Immunsystem, wehren Viren ab und warnen den Körper vor entarteten Zellen, die zu Tumoren werden können. Je geringer die Aktivität der weißen Blutkörperchen ist, desto mehr steigt die Erkrankungsgefahr.

 

Noch dazu erhöht ein hoher Blutzuckerspiegel die Ausschüttung von IG-F (Insulin-like Growth Factor), einem Wachstumsfaktor, der Insulin in seiner Struktur ähnelt. IG-F stimuliert den Stoffwechsel, was kurzfristig zu einem verbesserten Wohlbefinden führt. Langfristig können im Körper durch Wachstumsfaktoren jedoch Verschleißerscheinungen entstehen, die sich in Muskelschmerzen, Diabetes, Ödemen oder in Krebs äußern können.

 

Die Wahrscheinlichkeit auch im Alter gesund und fit zu sein ist damit höher, wenn wir neben einem aktiven Lebensstil und einer nährstoffreichen Ernährung, ein Leben lang auch auf eine adäquate Zuckerzufuhr achten.

 

5. Zucker begünstigt Karies

Klebriger Zucker ist der beste Freund kleiner Kariesbakterien, einer besonderen Art von Streptokokken. Um ihre Population zu vergrößern, verstoffwechseln sie Zucker und andere Kohlenhydrate wie Stärke. Dabei entsteht ein saures Milieu (pH 4 – 5,5), in dem sich die Bakterien besonders wohlfühlen und in der Lage sind, sich an die Zähne zu heften. Der hohe Säuregehalt führt letztlich zu einer Entmineralisierung der Zähne, Karies entsteht.

 

Mittlerweile sind in Deutschland nur ca. ein Prozent aller Erwachsenen frei von Karies. Wer seine Zähne nachhaltig schützen möchte, sollte somit auch für seine Zähne den eigenen Zuckerkonsum überdenken. Besonders der Konsum von süßen Getränken und zuckerhaltigen Lutschern und Bonbons, die das Mund-Milieu über einen längeren Zeitraum zuckersüß machen – oder sollten wir besser „zuckersauer“ sagen – begünstigen die Entstehung von Karies.

 

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