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Zahncreme

Xylit-Zahncreme

Die Anwesenheit von Xylit verhindert, dass die Bakterien Zucker und andere für sie verwertbare Kohlenhydrate zu zahnschädlicher Milchsäure verstoffwechseln können. Bei regelmäßiger Anwendung verändert sich die Mundflora: Xylit begünstigt eine Streptokokken-Population mit erheblich verminderter kariogener Potenz.

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Von Weihrauch & Myrrhe zur Xylit Zahnpasta

Der Neandertaler aus der berühmten Höhle bei La Chapelle-aux-Saints in Südfrankreich gehörte zu den archäologischen Sensationen des Jahres 1908. Er lebte vermutlich 40.000 Jahre v.Chr. und hinterließ seiner Nachwelt eines der am besten erhaltenen Schädelfragmente, die jemals aus der Periode der Altsteinzeit gefunden wurden. Daher weiß man, dass er an ausgeprägtem Zahnausfall litt – höchst wahrscheinlich verursacht durch Paradontose-ähnliche Kiefer- und Zahnschäden. Eine gute Zahnpflege hätte sich also schon seit Anbeginn der Menschheit bezahlt gemacht. Um das vierte Jahrhundert gehörte sie dann bereits vielerorts zum Alltag. So nutzten die alten Römer nachweislich Weihrauch und Myrrhe als Zahnfleisch-stärkende Mittel, meist in Form von Gurgelwässern. Auch eine Art Zahnpulver aus Bimsstein, Salz und Marmorstaub war bereits bekannt. Mit ihm wurden die Zähne sauber gerieben. Bis zum heutigen „Olymp der Zahnpflege“ – der Verwendung von Xylit-Zahnpasta – war es jedoch noch ein weiter Weg.

Zahnpflege heute

Die erste Zahnpasta, die ihren Namen auch wirklich verdient, wurde im Jahre 1850 erfunden. Sie enthielt diverse Schleifmittel, die mit Geschmacksstoffen erträglich gemacht wurden, sowie Glycerin als pastöse Basis. Die Verwendung von Schleifpulvern ist heutzutage obsolet, weil sie den Zahnschmelz zu sehr belasten. Feinste Mikropartikel übernehmen heute deren Aufgabe. Doch Zahnpflege reduziert sich nicht ausschließlich auf die mechanische Reinigungswirkung. Es geht vielmehr um den Schutz der Zahngesundheit als Ganzes. Seit bekannt ist, dass Xylit nicht nur ein exzellenter Zucker-Ersatzstoff ist, sondern auch der Karies entgegenwirkt, hat sich diese besondere Substanz einen festen Platz auf der Liste der Inhaltsstoffe hochwertiger Zahnpasta zum Erhalt gesunder Zähne erobert. Wer seinen Zähnen einen ganz besonderen Gefallen tun möchte, kann sogar auf Xylit-Zahnpasta mit Fluor und Vitamin B12 zurückgreifen.

Worauf es ankommt

Zähne sind genau genommen wahre Wunderwerke der Natur. Sie bestehen größtenteils aus Hydroxylapatit Ca5(PO4)3OH, einem Mineral, das in etwas anderer Ausprägung auch in Gesteinen der Erdkruste vorkommt. Jener Teil des Zahnes, der normalerweise beim Lächeln sichtbar wird, ist die Substantia adamantina, landläufig Zahnschmelz genannt. Sie erweist sich zwar als äußerst hart, ist aber gleichzeitig sehr säureempfindlich. Bei 20.000-facher Vergrößerung im Elektronenmikroskop könnte man hier die einzelnen Hydroxylaptatit-Kristalle gut erkennen. Sie lösen sich in Säuren nach folgender chemischer Gleichung auf:

Ca5(PO4)3OH + H3O+ ? 5 Ca2+ + 3 PO43- + 2 H2O

Dieser unerfreuliche Vorgang wird von Zahnärzten als Demineralisation bezeichnet. Er führt zu Löchern im Zahn, zerstört ihn schließlich und endet unbehandelt im Verlust des guten Stückes. Eine Hauptaufgabe jeder modernen Zahnpflege ist der Schutz vor diesem unheilvollen Prozess und der Erhalt gesunder Zähne.

Wenn der Spaß aufhört

In der Mundhöhle leben physiologischerweise Millionen von Bakterien. Manche Quellen sprechen von über 300 verschiedenen Arten. Die meisten davon sind im Laufe der Evolution eine gesunde Symbiose mit dem Menschen eingegangen und gehören einfach zu unserem Leben dazu. Einige Arten vermögen aber aus Zucker Säuren zu bilden – und hier hört der sprichwörtliche Spaß schließlich auf. Zitronen-, Milch-, Essig- und Buttersäure haben in unserm Mund nichts verloren. Sie dissoziieren und liefern dabei jene H3O+, die der unheilvollen Demineralisation erst Tür und Tor öffnen. Glücklicherweise gibt es aber Wege, die den Zahn schützen. Zum einen kann das Element Fluor den Platz des OH im Hydroxylapatit einnehmen. Das entstehende Ca5(PO4)3F ist wesentlich säurebeständiger. Zum anderen ist ein ausreichender Speichelfluss hier von Vorteil. Speichel ist in der Regel neutral oder leicht basisch. D.h. er hat einen pH-Wert um 7 oder knapp darüber. Dadurch vermag er die unleidlichen Säuren etwas zu neutralisieren. Zudem enthält Speichel mineralische Bestandteile, die die Zahnoberfläche in gewissen Grenzen regenerieren können.

Fünfach-Schutz durch Zahnpflege mit Xylit

Der Zucker-Ersatzstoff Xylit schlägt gleich fünf Fliegen mit einer Klappe. Zunächst hält er jenen Zucker fern, der den Bakterien als Ausgangsstoff für ihre Säureproduktion dient. Das ist Schutzfaktor Nr. 1.

Die Bakterien produzieren ihre Säuren natürlich keineswegs mit dem Ziel, uns eine Karies zu bescheren. Die Säuren sind vielmehr ein Abfallprodukt des bakteriellen „Zuckerstoffwechsels“. Entzieht man den säurebildenden Bakterien ihre Zuckerbasis, zerstört man deren Lebensgrundlage, so dass sie dann in „andre Paradise, beispielsweise weg zu gehen“ haben, um einmal eine Anleihe bei CHRISTIAN MORGENSTERN´s Gedicht „Philanthropisch“ zu nehmen. Xylit-Zahnpasta verdrängen auf genau diese Weise schädliche Karies-Bakterien. Das ist Schutzfaktor Nr. 2.

Kein Wunder, dass in einer umfangreichen finnischen Studie eine 85-prozentige Karies-Reduktion durch den Einsatz von Xylit erreicht werden konnte. Xylit-Zahnpasta kann aber noch viel mehr. Sie hat einen frischen Geschmack und ist teilweise mit Fluor und Hydoxylapatit angereichert (z.B. Xylit-Zahncreme SANTE). Die beiden Zusätze härten den Zahnschmelz und erleichtern dessen Remineralisierung. Das ist Schutzfaktor Nr. 3.

Aufmerksame Käufer werden bemerkt haben, dass einige Xylit-Zahncremes zusätzlich Kaliumsalze enthalten. Sie verringern die Schmerzsensibilität des Zahnnervs, in dem sie die Schmerz-Reiz-Weiterleitung einschränken. Bei intakten Zähnen macht das Kalium eigentlich gar nichts. Menschen mit so genannten empfindlichen Zähnen profitieren jedoch von diesem Zahncreme-Inhaltsstoff. Bei ihnen liegen entweder die Zahnhälse frei oder es befinden sich winzige Löcher im Zahnschmelz. Thermische oder taktile Reize wie warme, kalte, süße oder saure Speisen können so in direkten Kontakt mit der darunter liegenden Schicht, dem Dentin, oder sogar dem Zahnnerv selbst kommen. Ein unangenehm schmerzendes Ziehen ist häufig die Folge. Die Schmerzweiterleitung ist ein komplexes biologisches Geschehen, dem im Wesentlichen eine elektrochemische Spannung zugrunde liegt. Letztere wird durch Konzentrationsunterschiede von Kalium- und Natrium-Ionen außerhalb und innerhalb der Nervenzelle hervorgerufen. Stört man diese Konzentrationsverhältnisse durch zusätzlich herbeigeschafftes Kalium, verändert sich diese Spannung, und die Schmerzweiterleitung wird gestört. Die angenehme Folge: Sensible Zähne werden beruhigt. Das ist Schutzfaktor Nr. 4.

Moderne Zahngels, Zahncremes und Zahnpasta sind manchmal mit Vitamin B12 angereichert. Der tägliche Mindestbedarf an diesem Vitamin liegt für Erwachsene bei etwa 3 ?g. Vitamin B12 gehört zwar zu den am kompliziertesten aufgebauten Vitaminen überhaupt, erfüllt jedoch nur drei kleine biochemische Aufgaben im Organismus. Allerdings hängt das Überleben nahezu jeder der 1014 Zellen des menschlichen Körpers von diesen drei Prozessen ab. Ohne Vitamin B12 käme zum Beispiel die Zellteilung zum erliegen. Die Mundschleimhaut und das Zahnfleisch gehören übrigens zu jenen Geweben mit einer sehr hohen Zellteilungsrate. Leider ist die Aufnahme von Cobalamin, so der andere Name des Vitamins, in den Körper recht umständlich. Vor allem ältere Personen sind hier häufig schlecht versorgt, ohne es zunächst zu bemerken. Vitamin B12 wird nämlich vor allem durch die Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes resorbiert. Und gerade letztere funktioniert im Alter nicht mehr so gut. Allerdings haben Messungen bestätigt, dass auch die Mundschleimhaut zu einer sogenannten „sublingualen“ Aufnahme befähigt ist. Die Idee, Xylit-Zahnpasta mit dem wertvollen Vitamin anzureichern, lag deshalb auf der Hand. Das Zähneputzen mit derartigen Zahncremes wirkt Vitamindefiziten entgegen und ist damit doppelt gesund. Das ist Schutzfaktor Nr. 5.

Unabhängig davon, für welche Zahnpasta von xucker.de Sie sich entscheiden: Das Zähneputzen sollte mindestens 2 Minuten dauern. Manche elektrische Zahnbürsten sind auf dieses Intervall eingestellt und signalisieren das Putz-Ende durch eine leichte Vibration.

Xucker
 

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