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Kaugummis

Zuckerfreie Xylit-Kaugummis

Erhältlich in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, ob unterwegs oder zu Hause, immer garantiert ohne Zucker.

Xylit Kaugummi hat Tradition

Kaugummis begleiten die Menschheit bereits seit Jahrtausenden. Das vermutlich älteste Exemplar stammt aus Südschweden und wurde bei Ausgrabungen einer 9.000 Jahre alten Siedlung entdeckt. Es soll sich dabei um eine Art Birkenpech gehandelt haben. Die Archäologen sind sich jedoch uneins, ob letzteres wirklich dem Wohlgeschmack diente, oder ob das Kauen eher Mittel zum Zweck war – nämlich die wertvolle Masse einfach weich zu bekommen und sie anderweitiger Verwendung, beispielsweise dem Verkleben von Pfeilspitzen, zu zuführen.

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Auf jeden Fall nutzten die Griechen der Antike wirkliche Kaugummis mit unzweifelhafter Bestimmung. Diese bestanden aus „den Tränen des Mastixbaumes“, einem Harz, das den Atem frisch und die Zähne sauber halten sollte. Heutzutage sind Kaugummis in sprichwörtlich aller Munde. Sogar seine ursprüngliche Herkunft aus der Birkenrinde erlebt derzeit eine Renaissance. Kaugummis auf der Basis von Xylit, dem landläufig „Birkenzucker“ genannten Zucker-Austauschstoff, erfreuen sich in Deutschland einer zunehmenden Beliebtheit.

Zahnpflege-Kaugummis halten gesund

Weltweit gelten zuckerfreie Kaugummis als segensreich für die tägliche Zahnpflege. Xylit-Kaugummi entfaltet eine Plaque-hemmende Wirkung und unterstützt die Chelatbildung zwischen Speicheleiweißen und Kalzium. Dadurch wird der Kontakt dieses für den Zahnaufbau unabdingbaren Bausteins zum Zahnschmelz, der Substania adamantina, intensiviert und die Remineralisation erleichtert. Der Zahnschmelz gilt als das härteste Gewebe des menschlichen Körpers. Sein Hauptbestandteil ist Hydroxylapatit Ca5[(PO4)3]OH. Leider kann dieses Mineral durch Säuren angegriffen und zerstört werden. Kaugummis, die Zucker enthalten, liefern den in der Mundhöhle vorhandenen Bakterien den Ausgangsstoff für die Produktion solcher zerstörerischen Säuren.


Zuckerfreier Kaugummi

Steter Tropfen höhlt den Stein

Die Mundhöhle ist das Zuhause von unzähligen Bakterien. Ein einziges Milligramm Zahnbelag enthält etwa 710 Millionen derartige „Keime“. Sie spielen eine wichtige Rolle im Organismus und sind keineswegs generell schädlich. Einige davon leisten jedoch Krankheiten wie der Karies Vorschub. Zu ihnen zählen Streptokokken, Laktobazillen und Actinomyceten. Alle drei können Zucker in jene Polysaccharide umwandeln, die schließlich die Plaquematrix bilden. Zudem produzieren sie aus Saccharose, so die chemische Bezeichnung für unseren Haushaltszucker, Milchsäure, Zitronensäure, Buttersäure und sogar Essigsäure. Würden Sie einen Zahn in eine derartig aggressive Mixtur legen, könnten Sie zuschauen, wie er sich sprudelnd auflöst. Doch auch ständig im Mund präsente Spuren dieser Säuren „höhlen auf die Dauer den Stein“…

Kaugummi mit Xylit macht der Karies das Leben schwer

Absolut zuckerfrei sind Kaugummis mit Xylit. Dieses Süßungsmittel ist nicht nur für Diabetiker geeignet, sondern unterstützt die Zahngesundheit von jedermann. Zum einen kann Xylit von den Hauptpromotoren der Karies, vor allem dem Bakterium Streptococcus mutans, nicht verstoffwechselt werden. Zum anderen fördern Xylit-Kaugummi den Speichelfluss. Beide Faktoren sorgen für ein Milieu, das der Karies das Leben schwer macht. Entzieht man Streptococcus mutans den Zucker, wird er sozusagen ausgehungert und bildet keine Säuren mehr. Das Lebensumfeld dieses Kariesverursachers wird im wahrsten Sinne des Wortes „unwirtlich“. In gewissem Sinne ist das der Trick, mit dem Xylit schädliche Karieserreger regelrecht verdrängt. Ein ausreichender Speichelfluss schützt ebenfalls vor Karies. Zwischen dem frei strömenden Speichel und dem Hydroxylapatit liegt eine ruhende Grenzschicht mit sehr günstigen Diffusionsverhältnissen: Angreifende Säuren werden hier bestens neutralisiert und auch die Remineralisation, also der Reparaturprozess der Zahnoberfläche – vor allem der Einbau von Ca-Atomen – läuft ungestört ab. Kaugummis sind also nachgewiesener Maßen echte Gesundheitsboten.

Xylit überzeugt auch in Studien

Dass ein hoher Zuckerkonsum das Karies-Risiko erhöht, ist unbestritten. Tierexperimentelle Untersuchungen zeigten bereits im Jahre 1930, dass ohne Kohlenhydrate in der Nahrung keine Karies entstehen kann. So senkte der eingeschränkte Zuckerkonsum während des zweiten Weltkrieges die Karies-Häufigkeit in manchen Regionen Europas rapide ab. Heute ist unbestritten, dass niedermolekulare Kohlenhydrate, vor allem Zucker, für die Kariesentstehung hauptverantwortlich sind. Es ist kein Wunder, dass Ernährungsexperten und Gesundheitsfachleute den Ersatz von Haushaltszucker durch andere Süßungsmittel auch unter diesem Aspekt sehr begrüßen. In den 1970er Jahren konnten finnische Wissenschaftler mit einer geradezu überwältigenden Studie aufwarten. Sie gaben freiwilligen Probanden entweder mit Haushaltszucker (Saccharose), Fruchtzucker (Fructose) oder Xylitol (Xylit) gesüßte Lebensmittel. Die erzielte Karies-Reduktion überzeugte: Im Fructose-Arm der Studie verringerte sich die Karies merklich, weil ja die Zucker-Noxe (Noxe = schädigende Substanz bzw. pathogener Einfluss) ausgeschaltet wurde. In jener Gruppe, die Xylitol bekam, sank das Karies-Risiko aber um ganze 85 Prozent!

Ein Zahnpflegekaugummi ist die bessere Alternative….

Die Saga von den vorteilhaften Effekten des Xylits auf die Unterbindung des Volksleidens Karies, machte schon bald in der Bevölkerung „die Runde“. Um ebenfalls in den Genuss der kariesschützenden Eigenschaften von Xylit zu kommen, fing man vielerorts an, tägliche Mundspülungen mit Xylit vorzunehmen. Etwa ein halber Teelöffel Xucker (Xylit) wird dazu für einige Minuten im Mund behalten und vor dem Ausspucken möglichst kräftig hin und her bewegt. Vorausgesetzt man spült den Mund nicht gleich danach wieder mit Wasser aus, kann Xylit nun in aller Ruhe seines Amtes walten. Tatsächlich klappt das und ist auch empfehlenswert. Dennoch erscheint diese Prozedur etwas unkomfortabel. Für „Außer-Haus“ eignet sie sich schon gar nicht. Hier sind Xylit-Kaugummis eindeutig im Vorteil. Sie passen in jede Handtasche oder ins Jackett und sind nach einer Mahlzeit schnell zur Hand. Xylit-Kaugummis gelten unter Kennern zurecht als die „Zahnbürste für unterwegs“.

Xummis und Miradent auf dem Vormarsch

Die regelmäßige Anwendung von Xylit-Kaugummis ist nicht nur eine effiziente Methode, wenn es um die Kariesprophylaxe geht. Die Verminderung der Plaquebildung und die bessere Remineralisierung des Zahnschmelzes sind nur ganz offensichtliche Vorteile, die zuallererst ins Auge springen. Xylit-Kaugummis der Sorte Miradent gibt es bei Xucker.de sogar in verschiedenen Geschmacksnuancen. Der Kaugummi gehört bei vielen Menschen daher zum Alltagsleben einfach dazu. Zudem haben xylithaltige Kaugummis wie Xummi einen weiteren entscheidenden Vorzug: Sie glätten die Oberfläche der Zähne. Das macht es nicht nur den Bakterien schwer, sich dauerhaft anzuheften, sondern sorgt auch für ein frisches und gesundes Gefühl im Mund. Kein Wunder, dass Xylit-Kaugummis hierzulande immer rasanter auf dem Vormarsch sind.

Xucker
 

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Süßigkeiten versüßen das Leben – aber natürlich nur dann, wenn sie auch wirklich gesund sind. Süßkirschen, Weintrauben, Mandarinen und getrocknete Aprikosen wären zweifellos vernünftige Alternativen zu Mars, Ballisto, Twix & Co.

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Kurioses rund um den Xylit-Kaugummi

Überflüssige Pfunde zu vermeiden, zählt für viele Menschen zu den wichtigsten persönlichen Zielen. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende körperliche Aktivität gehören hier zum A&O eines gesunden Abnehmens. Wer eine Stunde lang im schnellen Dauerlauf durch die Gegend rennt, verbrennt fast 900 kcal. Sex würde in derselben Zeit nur 650 kcal verbrauchen. Aber wer hat schon eine ganze Stunde Zeit dafür? Keine Sorge, selbst das Kauen eines Xylit-Kaugummis kann zu den körperlichen Aktivitäten gezählt werden. Immerhin belegen Messungen, dass etwa 2,5 kcal pro 15 Minuten Kaugummikauen verbraucht werden. Der nicht ganz ernst gemeinte Slogan „kau Dich schlank“ funktioniert natürlich nur, wenn kein zusätzlicher Zucker im Spiel ist. Bereits ein einziges Gramm Zucker hat einen physiologischen Brennwert von 4,1 kcal und würde die vorteilhafte Bilanz unweigerlich ins Negative verkehren.

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