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Wichtige Hinweise

Hund mit fliegenden Ohren

Langsam anfangen

Xylit ist für Kinder und Erwachsene auch in größeren Mengen unbedenklich. Allerdings sollten zu Beginn nicht mehr als 3 bis 4 Teelöffel Xylit (15 bis 20 g) pro Tag konsumiert werden, da es sonst abführend wirken kann. Steigern Sie – je nach Bedarf – langsam die Dosis, bis sich Ihr Körper nach einigen Tagen an größere Mengen gewöhnt hat. Wir empfehlen die Einnahme von höchstens 100 g Xylit pro Tag, für Kinder bis 12 Jahre höchstens 50 g pro Tag. Für Säuglinge bis 12 Monate ist Xylit weniger geeignet, da sie Xylit noch nicht optimal verstoffwechseln. Kinder unter drei Jahren sollten Xylit nicht täglich konsumieren, da es noch keine ausreichende Datenlage über die Langzeitwirkung bei ihnen gibt.

Menschen mit Fructose-Intoleranz sollten Xylit zuerst nur in sehr geringen Dosen konsumieren. Die meisten Betroffenen vertragen Xylit, manche aber nicht. Bei ihnen löst Xylit die gleichen Symptome aus wie Fructose, deshalb ist Erythrit für sie das geeignetere Süßungsmittel.

Vorsicht bei manchen Haustieren!

Für manche Tiere (u.a. Hunde, Kaninchen, Ziegen) ist Xylit gefährlich. Ihnen fehlt ein wichtiges Enzym in der Leber, mit deren Hilfe das Xylit abgebaut werden kann, die Leber kann dadurch schwere Schäden bekommen. Xylit provoziert bei ihnen außerdem eine Insulin­ausschüttung, die den Blutzuckerspiegel über­mäßig senkt. Die Einnahme von Xylit kann für Hunde schon bei geringen Dosen (5 g) tödlich sein. Als Sofortmaßnahme hilft eine Zuckerlösung. Bringen Sie Ihr Tier auf jeden Fall in die Klinik.

Für Katzen wird empfohlen, etwas Xylit ins Trinkwasser zu geben, wodurch Zahnstein und Zahnbelag reduziert werden. 

Bei Menschen tritt keine Stoffwechselproblematik auf, auch nicht als Krankheit.

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