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Erythrit-Verträglichkeit

Erythrit 

Verträglichkeit

Durch seine besonders hohe digestive Toleranz treten bei Erythrit – anders als bei anderen Zuckeralkoholen – keine Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall auf. Erythrit wird zu rund 90 Prozent über den Dünndarm aufgenommen und über die Niere unverändert ausgeschieden, weshalb es diese unangenehmen Nebenwirkungen praktisch nicht hervorruft.

Da Erythrit ein Zuckeralkohol ist und diese Stoffgruppe in der EU ab 10% Gewichtsanteil der Kennzeichnungspflicht unterliegt, muss dies gekennzeichnet werden mit dem Hinweis: "Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken."

Die Zuckeralternative hat keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und ist auch in größeren Mengen gut verträglich, was sie zum idealen Süßungsmittel für Getränke und Desserts macht. Die Zähne werden nicht angegriffen und dank des glykämischen Index von 0 ist es auch für LowCarb-Freunde und Diabetiker geeignet. Für Menschen mit Fruktose- oder Laktoseintoleranz ist Erythrit das Mittel der Wahl. Einige Betroffene vertragen dagegen kein Xylit, da es die gleichen Symptome auslösen kann wie Fruktose.

BlutzuckerGrafik: Ein niedriger glykämischer Index (GI) führt zu niedrigen, ein hoher GI zu hohen Blutzuckerspiegeln. Je heftiger der Blutzucker ansteigt, desto stärker wird die Bauschspeicheldrüse gefordert und gestresst. 

Vor allem Zucker, Weißmehl und Alkohol führen zu hohen Blutzuckerspiegeln und erfordern eine schnelle und heftige Ausschüttung von Insulin. Hohe Blutzuckerspiegel können den Blutgefäßen schaden und hohe Insulinspiegel können die Bauchspeicheldrüse stark belasten. Bei Menschen mit entsprechender genetischer Disposition kann dies die Bildung des Diabetes Typ 2 fördern (bei Menschen mit entsprechender Veranlagung fördert vor allem Übergewicht und mangelnde Bewegung die Entwicklung eines Typ 2-Diabetes).

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