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Ab 13.08.2016 hat unsere Schokolade hitzefrei und kann leider erst wieder bei kühleren Temperaturen bestellt werden.

Xucker light

Erythrit Xucker light – natürlich kalorienfrei

Xucker light heißt unser Zuckerersatz aus 100 % Erythrit. Erythrit (oder auch Erythritol) ist vor allem unter den Handelsmarken Sucolin® und SUKRIN® bekannt und wie Xylit ein natürlicher Zucker, den Ihr Körper bestens verträgt. Allerdings besitzt Erythrit nur ca. 70 % der Süßkraft von Zucker. Dies macht Erythrit locker dadurch wett, dass es zahnfreundlich und kalorienfrei ist.

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Erythrit ist kalorienfrei …

Eine Katze würde nur verdutzt schauen, wenn man ihr etwas Süßes als Belohnung andienen würde. Während nahezu jedes andere Säugetier ganz verrückt nach Süßigkeiten ist, können Katzen aufgrund eines genetischen Defekts die Geschmacksqualität „süß“ überhaupt nicht wahrnehmen. Zuckerschlecken bei Katzen? – Fehlanzeige! Nicht so beim Menschen. Unsereins vermag fünf grundsätzlich verschiedene Geschmacksrichtungen zu unterscheiden: salzig, bitter, sauer, süß und umami. Letzteres ist eine Art würziger und verführerischer Wohlgeschmack, ausgelöst durch Glutamat und Asparaginsäure. Beide Aminosäuren werden inzwischen von der Lebensmittelindustrie gehörig missbraucht.

Doch bleiben wir beim „Süßen“. Mutter Natur hat den Menschen mit einem hochkomplexen Erkennungsrezeptor für diese Geschmacksqualität ausgestattet. Er vermag, das Signal „süß“ einer unwahrscheinlich großen Anzahl von Substanzen zuzuordnen, obwohl diese völlig unterschiedliche chemische Strukturen haben können. Die Folge: Vieles schmeckt süß – und lässt sich problemlos untereinander austauschen. Erythrit kann im Sinne einer gesunden Ernährung zum Beispiel den Zucker ersetzen. Seine Süßkraft liegt bei ungefähr 70 Prozent des Zuckerwertes. Das Besondere an Erythrit: Dieser Zucker-Ersatz ist absolut kalorienfrei!

…Zucker nicht.

Erythrit ist ein natürlicher Zuckerabkömmling, ein sogenanntes Polyol, mit nur vier Kohlenstoffatomen. Gewöhnlicher Haushaltszucker, die Saccharose, gibt 12 C-Atomen ein Zuhause. Dieses große Molekül kann die Darmschleimhaut nicht so ohne weiteres passieren. Saccharose wird vom Organismus deshalb zunächst in zwei kleinere Stücke á 6 C-Atome zerlegt. Ein aktiver Transportmechanismus sorgt dann wie eine Art Hochleistungspumpe dafür, dass die Bruchstücke des verzehrten Zucker als Energiespender nahezu restlos vom Körper aufgenommen werden. Ein einziges Gramm Zucker hat bereits einen physiologischen Brennwert von 4 kcal. Die normale 1l-Flasche Cola enthält übrigens mehr als 100 Gramm Zucker. Doch nicht nur Cola ist zuckerreich. Das „weiße Gift“, wie manche Ernährungswissenschaftler etwas überspitzt formulieren, steckt in vielen Lebensmitteln. Der Durchschnittsbürger nimmt jeden Tag das Äquivalent von 20 Teelöffeln an „verstecktem Zucker“ zu sich. Eine herkömmliche Tafel Schokolade enthält zum Beispiel 17 Stück Würfelzucker. Auch in Senf, Salatdressing und dem vermeintlich so gesunden Honig ist er untergekommen. Letzterer besteht immerhin zu 70-80 Prozent aus Zucker. Und alle liefern sie die ihnen innewohnende Energie an den ahnungslosen Konsumenten ab…

Erythrit ist kein Durchgangsposten

Erythrit wird seit den 1990-er Jahren als Zucker-Austauschstoff verwendet. Die USA und Japan spielten hier eine weltweit begrüßte Vorreiterrolle. Zunächst fand das in Obst wie Weintrauben, Birnen und Melonen vorkommende Erythrit Verwendung für einige industriell hergestellte Getränke sowie für Schokoladen, Kaugummis und Marmeladen. Dort verdrängte es den herkömmlichen Haushaltszucker und führte dadurch zu einer erfreulichen Kalorienreduktion vieler „süßen Sünden“.

Im Gegensatz zum (ungespaltenen) Haushaltszucker und den meisten anderen „Zucker-Sorten“ wie Lactose oder Fructose kann Erythrit wegen seiner geringen Molekülgröße sehr leicht aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert werden. Dazu bedarf es nicht einmal der erwähnten biochemischen Pumpen. Das handliche Molekül diffundiert ganz von allein durch die Darmschleimhaut in die Blutbahn. Mehr als 90 Prozent des zugeführten Erythritols, so die eigentlich korrekte Bezeichnung des zu den Zuckeralkoholen zählenden Zucker-Ersatzes, werden vom Körper aufgenommen. Nahezu alle Polyole entfalten im Darm übrigens eine laxierende Wirkung, die nur im Falle des Xylits einer allmählichen Gewöhnung unterliegt und dann verschwinden kann. Im Gegensatz zu den meisten anderen Zuckerersatzstoffen verbleibt wie bemerkt aber nur eine sehr geringe Menge des konsumierten Erythrits im Darmlumen. Die angenehme Folge: Erythrit wirkt weit weniger abführend und ist so gesehen absolut „kein Durchgangsposten“.

Erythrit ist ein Durchgangsposten

Nanu? Erst Hü, dann Hot, was ist denn nun richtig? Die Antwort hängt ein bisschen vom betrachteten Standpunkt ab. Im Magen-Darm-Trakt werden 80 Gramm Erythrit genau so gut vertragen wie 80 Gramm Zucker. Der abführende Effekt hält sich also in Grenzen. Wendet man sich jedoch dem Geschehen im Inneren des Organismus´ zu, dann ist Erythrit sehr wohl ein Durchgangsposten. Anders als Zucker und Fett wird Erythrit nämlich keineswegs verstoffwechselt, sondern unverändert wieder über die Nieren ausgeschieden – und das, ohne auch nur eine einzige Kalorie zurück zulassen! Es ist gut verständlich, dass Ernährungsexperten hier deshalb manchmal etwas salopp von einem „0-Kalorien-Zucker“ sprechen.

Erythrit macht „cool“

Genau genommen liefert das „kalorienfreie“ Erythrit nicht nur keine Energie, sondern verbraucht sogar ein bisschen davon. Die bemerkenswerte Substanz hat nämlich eine so genannte positive Lösungsenthalpie. Dies klingt nicht nur verworren, sondern ist es tatsächlich. In der englischsprachigen Literatur wird nämlich meist von einer „negative heat of solution“ gesprochen. Beide Formulierungen meinen aber letztendlich dasselbe: Zur Auflösung von Erythrit in Wasser wird Energie benötigt. Natürlich muss letztere irgendwo her kommen. Ohne äußeres Zutun, beispielsweise durch zusätzliches „Heizen“, wird sie einfach der Umgebung entzogen. Beim Auflösen in der Mundhöhle verbraucht ein Gramm Erythrit-Pulver etwa 43 Kalorien. Das bringt natürlich noch keine Punkte beim Abnehmen, führt aber zu einem Kühleffekt im Mund. Erythrit zu kaufen, ist also nicht nur an sich cool – sondern sorgt auch tatsächlich für eine angenehme Abkühlung. Vor allem für Bonbons und den Kaugummi für Zwischendurch ist dies ein wahrhaft erfrischender Vorteil…

Erythrit gönnt Diabetikern mehr Ruhe

Nach einem zuckersüßen Dessert steigt der Blutzuckerspiegel bekanntlich an. Gleichzeitig wird Insulin aus der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet. Der Blutzuckerwert und die im Blut zirkulierende Insulinmenge sind eng miteinander verwoben. Für einen Diabetiker ist die Kenntnis dieser Zusammenhänge wichtig. Anhand seines Blutzuckerspiegels ermittelt er die Anzahl von Broteinheiten (BE), die er noch essen darf, bzw. die zu injizierende Insulin-Dosis. Es wäre zu schön, wenn er sich um derlei nicht kümmern müsste. Aber Wunsch und Wirklichkeit gehen leider nicht immer denselben Weg. Zumindest was die konsumierte Erythrit-Menge betrifft, gibt es aber etwas Erfreuliches: Erythrit erhöht weder den Blutzucker- noch den Insulinspiegel merklich. Dies ist eine beruhigende Botschaft für jeden Diabetiker. Gentechnikfrei und vegan hergestelltes Erythrit nennt sich übrigens „Xucker light“. Und um etwaigen Anfragen zuvorzukommen: Natürlich ist es auch glutenfrei, enthält also keinerlei Klebeeiweiße.

Xucker
 

Mit Xucker süßen

Wie Sie mit Xucker, Xylit und Erythrit statt Zucker süßen können.

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Xylits guter Leumund

Süßigkeiten versüßen das Leben – aber natürlich nur dann, wenn sie auch wirklich gesund sind. Süßkirschen, Weintrauben, Mandarinen und getrocknete Aprikosen wären zweifellos vernünftige Alternativen zu Mars, Ballisto, Twix & Co.

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Erythrit für gesunde Zähne

„Zucker ist zwar der Hauptfeind des Zahnes, aber der beste Freund jedes Zahnarztes“, behaupten böswillige Zungen. Tatsächlich gehen Karies und Zucker Hand-in-Hand. Die weitverbreitete Zahnfäule nahm erst bedrohliche Ausmaße an, nachdem sich mit der Sesshaftigkeit des Menschen der Anteil von Kohlenhydraten in seiner Nahrung allmählich zu erhöhen begann. Heutzutage gewinnt der Mensch bereits ein Fünftel seiner gesamten Nahrungsenergie aus Haushaltszucker. Von ihm ernähren sich aber nicht nur die „Herren der Schöpfung“, sondern auch jene Bakterien, die als Hauptursache für die Karies gelten. Bestimmte Streptokokken in der Mundhöhle verwandeln den Zucker in Säuren, die wiederum den Zahnschmelz angreifen.

Auf Zucker zu verzichten, schützt also die Zähne. Glücklicherweise muss ein solcher Verzicht nicht gleichzeitig die Abkehr von allem Süßen sein. Erythrit wird durch besagte Karies-Bakterien nicht zu Säuren verwandelt und ist daher eine besonders zahnfreundliche Alternative. Dieser kalorienfreie Süßstoff vermindert zudem die Bildung von Plaques an der Zahnoberfläche, dem unseligen Hort vieler schädlicher Mikroorganismen. Sie können sich ganz leicht selbst davon überzeugen: Sterile Glasflächen, die mit Erythrit behandelt werden, bleiben augenscheinlich bakterienfrei. Sicherlich ahnen Sie, was passieren würde, wenn man die Testfläche stattdessen mit einer Zuckerlösung besprüht …

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