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10.09.2015 | Zuckerfrei leben

Zu viel Salz in der Suppe

„Ohne Salz ist das Leben nicht süß!“ besagt ein altes russisches Sprichwort. Die Industrie macht sich diesen Sinn zu Nutze und würzt Rezepturen ordentlich nach. Zur Folge hat dies versalzene Konsumenten, die den erhöhten Konsum meist erst realisieren, wenn es zu spät ist. Welche Auswirkungen eine zu hohe Salzaufnahme hat und wie sie einfach reduziert werden kann, verrät dieser Artikel.

Zu viel Salz ist auch nicht gut!

 

Rolle von Salz in der Ernährung

Speisesalz ist das meist konsumierte Mineral unserer Ernährung. Der Körper nimmt es in Form von Kochsalz, also Natriumchlorid, auf. Es ist wichtig für das Nervensystem, den Wasserhaushalt, die Verdauung und den Knochenaufbau. Zwischen 1,4 und 5 Gramm Kochsalz sollte ein Erwachsener laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) am Tag zu sich nehmen. Das entspricht in etwa einem vollen Teelöffel Salz. In der Regel konsumiert der Großteil der deutschen Bevölkerung aber etwa einen Löffel zu viel. Während Frauen durchschnittlich 8,4 Gramm Salz zu sich nehmen, kommen Männer täglich auf etwa 10 Gramm.

 

Auswirkungen erhöhten Salzkonsums

Während die Auswirkungen eines erhöhten Zuckerkonsums, nämlich drohendes Übergewicht, Diabetes und verschiedene Volkskrankheiten wie Gicht allseits bekannt sind, geraten die Folgen eines überhöhten Salzkonsums regelmäßig in Vergessenheit. Dabei sind diese nicht weniger bedeutend. Ein hoher Salzkonsum steht laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit der Entstehung von Bluthochdruck und Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems im Zusammenhang, da durch eine erhöhte Natriumkonzentration Volumenschwankungen in den Körperflüssigkeiten entstehen.

Unabhängig davon kann Kochsalz die Entstehung von Nierensteinen begünstigen, indem es dazu beiträgt, dass Calcium verstärkt abgebaut und über die Niere ausgeschieden wird. Die Niere, die unter anderem dazu zuständig ist Giftstoffe aus dem Körper zu schwämmen und das Säure-Basen-Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, kann beeinträchtigt werden, wenn der Nierenstein aufgrund seiner Größe vom Körper nicht mehr abtransportiert werden kann.

Auch die Entstehung von Osteoporose, eine pathologische Verminderung der Knochensubstanz, kann vor allem bei Frauen in den Wechseljahren die Folge von einer zu hohen Salzzufuhr sein. Pökelsalz, das z.B. bei der Herstellung von Wurstwaren eingesetzt wird, steht außerdem in Zusammenhang verschiedene Krebsarten zu begünstigen. Das enthaltene Nitrat wird im Körper unter ungünstigen Bedingungen nämlich zu Nitrit und weiter zu der krebserregenden Nitrosaminsäure umgewandelt.

 

Das Verlangen nach Salzigem

Die Erklärung, warum wir trotz dieser Gefahren gerne Salziges konsumieren, liegt in unseren Genen verwurzelt. Zu Beginn der Menschheitsgeschichte war es schwierig genügend Kochsalz mit der Nahrung aufzunehmen. Daher belohnt das Gehirn den Körper noch heute mit der Ausschüttung des Hormons Dopamin, das allgemein als das Glückshormon bekannt ist. Der Nahrungsmittelindustrie ist dieses Phänomen durchaus bewusst, weshalb sie meist viel zu hohe Salzmengen in Lebensmittelrezepturen einbettet. So wird die größte Salzmenge über Brot, Fleisch- und Wurstwaren sowie Käse- und Milchprodukte aufgenommen. Besonders Convenience-Produkte enthalten darüber hinaus meist die größten Salzmengen.

 

Anwendungstipps für den Alltag

Um die Salzaufnahme zu senken sind ein paar einfache Tipps hilfreich: Kontrollieren Sie bei Fertigprodukten die Zutatenliste und reagieren Sie wie beim Zucker: Sind zu hohe Mengen an Salz enthalten, ist es besser darauf zu verzichten und auf meist gesündere Alternativen aus dem Bio-Markt zurückzugreifen. Hier sind die Lebensmittelrezepturen weit strenger kontrolliert. Gepökelte Wurst- und Fleischprodukte, Hartkäse wie Parmesan oder auch Schmelzkäse sollte nur selten und in kleinen Mengen konsumiert werden, da hier die Salzkonzentrationen generell sehr hoch sind. Frischkäse und weicher Schnittkäse hingegen enthält einen höheren Wasseranteil und daher geringere Salzmengen.

Weiterhin wird Produkten aus Vollkornmehl meist weniger Salz zugesetzt. Es empfiehlt sich daher auf Vollkornbrot anstelle von Weiß- oder Mischbrot zurückzugreifen. Ebenso ist es hilfreich sich an die Faustregel der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu halten und am Tag drei bis fünf Hände voller Gemüse und nicht mehr als zwei Hände voller Obst zu verzehren. Dadurch kann der Körper viel Kalium aufnehmen, das den Blutdruck nachhaltig senken kann.

Auch beim eigenen Würzen ihrer Speisen ist Sparsamkeit gefragt. Greifen Sie lieber auf andere, intensive Gewürze wie Ingwer oder Chili zurück, anstatt eine ganze Prise Salz über eine Portion zu verteilen. Auch wenn das Essen im ersten Moment fad erscheint, gewöhnt sich der Körper mittelfristig an den Geschmack.

 

Fazit

Zu viel Kochsalz kann für den Körper schädlich sein. Auch wenn das Mineral Glücksgefühle in uns auslöst, ist es an der Zeit den eigenen Salzkonsum kritisch zu hinterfragen und Fertigprodukte genauer unter die Lupe zu nehmen. Das kann dabei helfen das Risiko für allgemeine Volkskrankheiten zu vermindern und die Lebensqualität aufrecht zu erhalten.

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