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04.01.2022 | Zuckerfallen aufgedeckt

Zuckerfallen aufgedeckt! – Teil 1

Zuckerfallen lauern in vielen Lebensmitteln, oft auch in solchen, die augenscheinlich gesund sind! Doch damit ist nun Schluss, wir decken die fiesen Mogelpackungen auf!

Zuckerfallen und wie du sie meidest

Zuckerfalle 1 – Fruchtzucker im Trockenobst

Trockenobst ist eine wahre Fruchtzuckerbombe. Eine Portion 200 Gramm-Portion frische Mango enthalten ca. 27 g Zucker. Vernaschen wir hingegen eine 200 Gramm-Tüte getrocknete Mango, nehmen wir über die dreifache Menge Zucker zu uns: 90 Gramm Zucker verstecken sich damit in einer einzelnen Tüte. Das gleiche gilt auch für anderes Trockenobst wie Äpfel, Aprikosen, Cranberries oder Datteln. Doch warum enthält Trockenobst so viel Zucker? Wird Obst getrocknet, reduziert sich sein Wasseranteil und wird leichter, der Zuckergehalt konzentriert sich.

 

Doch wo liegt das Problem? Ist Obst nicht gesund? Ja, Obst ist gesund. Fruchtzucker im Übermaß hingegen nicht. Nicht umsonst liegen die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei maximal 2 Händen voll Obst. So entspricht eine Handvoll Obst beispielsweise 2 Aprikosen. Wollen wir diese Portion mit Trockenobst decken, wirken 2 kleine, verschrumpelte Aprikosen recht karg und es gelangt schnell die doppelte bis dreifache Menge in unserem Müsli.

 

Das Problem mit Fruchtzucker zeigt sich, wenn wir uns die Verstoffwechselung genauer ansehen: Gewöhnlicher Haushaltszucker "Glucose" und Fruchtzucker werden in der Leber unterschiedlich verstoffwechselt. Tritt Glucose nach der Absorption im Darm in die Leber ein, sorgt das Hormon Glucagon dafür, dass der Zucker weiter in die Blutbahn gelangt. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel an und die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus. Das Insulin ermöglicht dem Blutzucker in das Zentrale Nervensystem und in die Muskulatur zu gelangen, wo es entweder in Energie umgewandelt oder als Fettreserve gespeichert wird.

 

Mit Fruchtzucker hingegen kann die Leber nur in sehr geringem Maß umgehen. Das heißt, dass der Fruchtzucker-Gehalt aus zwei Händen voller frischem Obst auch in der Leber für die Energiegewinnung genutzt werden kann. Erhält die Leber jedoch weitaus mehr Fruchtzucker als empfohlen, dann hat die Leber nicht die Möglichkeit den Zucker an die Muskeln und das Gehirn weiterzuleiten und in Depot-Fett abzuspeichern. Der Fruchtzucker wird direkt in der Leber zu Fettsäuren umgewandelt, die an Ort und Stelle abgespeichert werden. Die Fettleber, die so im Laufe der Zeit entstehen kann, ist eine Krankheitserscheinung, die normalerweise nur bei langjährigen Alkoholikern beobachtet wird. Eine Fettleber aufgrund suboptimaler Ernährung wird seit den frühen 90er Jahren in Amerika und zunehmend auch in Europa beobachtet.

 

Unser Tipp: Am besten frisches Obst essen. Fruchtsaft, Frucht-Smoothies oder Trockenobst sollten eine Ausnahme im Ernährungsplan darstellen. Wer auf sein geliebtes Trockenobst nicht verzichten möchte, kann beim Verzehr immer überlegen wie viele frische Stücken er vom selben Obst normalerweise verzehren würde und sollte vom Trockenobst dann dementsprechend nicht mehr naschen.

Zuckerfalle 2 – fettreduzierter Fruchtjoghurt

Hättet ihr das gewusst? In einem herkömmlichen, fettreduzierten Fruchtjoghurt (150 ml) verstecken sich ca. 27 g Zucker. Das sind 3g Zucker mehr, als die Weltgesundheitsorganisation WHO für den gesamten Tag empfiehlt.

 

Gerade in fettreduzierte Lebensmittel schleust die Ernährungsindustrie gerne Zucker ein, da ohne Fett der Geschmacksträger fehlt. Zucker hat ein paar weniger Kalorien, macht kaum satt und erhöht den Appetit auf noch mehr zuckerverseuchten Fruchtjoghurt.

 

Unser Tipp: Erdbeer-Joghurt selber machen! Eine Hand voll Erdbeeren mit der Gabel pürieren und mit 150 ml Natur-Joghurt vermengen. Mit 2 TL Vanillexucker süßen. Eine weitere Hand voll Erdbeeren in kleine Stückchen schneiden und über den selbstgemachten Fruchtjoghurt geben. Zuckerfalle entkommen!

Zuckerfalle 3 – Nutella

Ok, wir wissen alle, dass Nutella voller Zucker und Palmöl steckt und nur einen sehr geringen Haselnussanteil von ca. 13 Prozent aufweist. Aber 246 g Zucker in einem kleinen Glas Nutella?! Das hätten selbst wir nicht erwartet!

 

Zum Vergleich: Unsere Xucker Nuss-Nougat Cremes haben bezogen auf dieselbe Menge nicht einmal 15 g Zucker. Diese sind aber nicht zugesetzt, sondern stammen aus den 33 Prozent Haselnüssen. Unsere Nuss-Nougat Creme ist deshalb nicht kalorienärmer, aber weitaus nährstoffreicher. Die vielen ungesättigten Fettsäuren machen nicht nur satt, sondern können auch den Appetit auf noch mehr Essen verhindern.

Im Onlineshop findet ihr unsere xuckersüße Nuss-Nougat-Creme mit Xylit oder die weniger süße Nuss-Nougat-Creme mit Erythrit.

 

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