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11.07.2021 | Wissenswertes über Xucker

Wir packen unsere Koffer und nehmen mit... Büro

Ein Umzug bringt viele Veränderungen mit sich und steht in gewisser Weise auch für einen Neuanfang und Weiterentwicklung. Die Xucker GmbH hat die Hallen in Schöneberg nun für immer geschlossen und richtet sich aktuell in Spandau neu ein. In den Räumlichkeiten am Wohlrabedamm ist nicht nur genügend Platz für neue Produkte und eine ausgeweitete Produktion, auch in den Büroräumen hat das Unternehmen an Platz gewonnen. Wir wollten heute von Xucker-Gründer Christian Weiten mehr darüber erfahren, was die Xucker-MitarbeiterInnen in den neuen Räumlichkeiten erwarten wird.

 

Christian, die Bürofläche ist wirklich überwältigend und weitläufig. Wie viel mehr Bürofläche haben wir am neuen Standort dazugewonnen? Ist das überhaupt notwendig unter den Corona-HO-Regelungen?

Ja, das stimmt. Wir haben ungefähr 1000 qm mehr Bürofläche als in der Bessemerstraße. Wir wollen nicht ständig alle paar Jahre umziehen, deshalb haben wir diesmal mehr Fläche angemietet, in die wir in den nächsten Jahren durchdacht hineinwachsen möchten. So lange werden wir die Fläche schlau nutzen.

Gerade unter den Corona-Bestimmungen bringt uns die Größe einen echten Vorteil, denn wir können mehr Luft zwischen den MitarbeiterInnen schaffen. Meetings müssen nicht mehr alle in kleinen und beengten Besprechungsräumen geführt werden, sondern können in die großen und offenen Teeküchen verlegt werden. Das fördert die Kommunikation– auch unter den geltenden Abstandsregeln.

 

Was war euch bei der Planung und Gestaltung der Räumlichkeiten besonders wichtig?

Bei der Planung war uns wichtig, dass die Büros großzügiger gestaltet sind als vorher und MitarbeiterInnen die Möglichkeit haben in Ruhe zu arbeiten. Die Büros sind daher nun nach Abteilungen aufgeteilt. Ein gemeinsamer Austausch ist uns aber mindestens genauso wichtig. Um diesen weiterhin zu fördern, sollte es in den neuen Räumlichkeiten deshalb gleichzeitig genügend Platz und Möglichkeiten zur Begegnung geben. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt bei uns.

Bei der Gestaltung wollen wir alle mit einbeziehen und das braucht Zeit. Im Moment sind hier noch überall kleinere Bauarbeiten zu erledigen. Später werden die Arbeitsräume offen und hell eingerichtet. Die Begegnungsorte sollen gemütlicher gestaltet werden, mit mehr Farbe. Auch auf einen Tischkicker und einen Billardtisch wollen wir diesmal nicht verzichten.

 

Was möchtet ihr aus dem alten Büro beibehalten und was möchtet ihr unbedingt ändern?

Wir wollen weiterhin alle unter einem Dach arbeiten: Marketing, Service, Lager und Produktion sind weiterhin zusammen und können sich gemeinsam austauschen – Das ist schön und wir wollen es so lange beibehalten wie es möglich ist.

Ja, es gibt eine Sache, die sich ändern soll. Freizeitmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens war nie ein Thema für uns. Viele unserer MitarbeiterInnen haben aber das Problem, dass sie nach Feierabend ins Verkehrschaos geraten und viel zu lange nach Hause und zu Freizeitangeboten brauchen. Das drückt natürlich die Stimmung, wenn nach der Arbeit der Stau auf einen wartet. Wir möchten unseren MitarbeiterInnen deshalb hier vor Ort auch einige Freizeitmöglichkeiten anbieten, die sie zusammen mit ihren KollegenInnen nach Feierabend machen können. Das machen wir nicht, damit sie hier mehr arbeiten. Wir möchten, dass sie danach einfach die Möglichkeit haben entspannt nach Hause fahren zu können, ganz ohne Rush Hour Verkehr.

 

Wie ist der aktuelle Stand beim Umzug – welche Hürden müssen noch genommen werden?

Hier wird aktuell noch an einigen Stellen gearbeitet. Zum Beispiel müssen die Klimaanlage und der Sonnenschutz noch in Gang gesetzt werden und auch das Fotostudio samt Showküche noch eingerichtet werden, das ist wichtig. Die Gemeinschaftsküche muss auch noch aufgebaut werden. Aktuell arrangieren sich aber alle mit der Situation und das Miteinander ist sehr kollegial. So wird momentan beispielsweise im Freien vor der Halle auf Bänken Mittag gegessen. Das ist für keinen Mitarbeiter ein Problem. Wir möchten natürlich trotzdem so schnell wie möglich alles fertigstellen.

 

Was erhofft ihr euch von den neuen Räumlichkeiten bezüglich des Workflows und der Zusammenarbeit im Team?

Die Bedingungen für eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sind hier aufgrund der Weitläufigkeit etwas schlechter, deshalb muss die Kommunikation am Wohlrabedamm mehr gefördert werden. Das schaffen wir über die Begegnungsräume. Ich sehe auf jeden Fall, dass sich hier alle mehr bewegen. Die Harmonie ist super und die größeren Räume haben eine entspannende Wirkung auf viele MitarbeiterInnen, was sich im Miteinander widerspiegelt. Noch dazu mussten in der Bessemerstraße ein paar Abteilungen bereits in ein anderes Gebäude ziehen, um genügend Platz zu haben. Nun beobachte ich, wie sich alle wieder begegnen und besser kennenlernen. Das war in den letzten zwei Jahren nur sehr eingeschränkt möglich.

 

Kannst du denn schon ein kurzes Learning aus dem Umzug ziehen?

Ja, ich ärgere mich, dass das Büro der Geschäftsführung zu weit abseits ist. Das war mir bei der Planung nicht so bewusst und ich bin eigentlich viel lieber mitten drin im Geschehen und möchte, dass alle MitarbeiterInnen mit uns kommunizieren können. Das würde ich beim nächsten Mal anders planen. Genauso kann ich sagen, dass man nie genug Steckdosen einplanen kann. Davon hätten wir ruhig ein paar mehr gebrauchen können.

 

Hier gibt's Infos zu unserem >> Umzug von Produktion & Lager