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Lebensmittel

Zuckerfreie Lebensmittel hergestellt mit Xylit und Erythrit

Endlich zuckerfrei! Hier finden Sie ganz besonders genussreiche Produkte. Ob zum direkten Verzehr oder zum Kochen, immer garantiert mit Xucker statt Zucker.

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Zuckerfrei Ernährung – zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Umfragen zufolge ist hierzulande zwar ein großer Teil der Bevölkerung fest davon überzeugt, eine gesunde Lebensweise zu praktizieren, dennoch sind nahezu jede zweite Frau und 70 Prozent aller Männer übergewichtig. Die ungesunde Ernährung, vor allem ein Zuviel an unnötigem Zucker, gilt als eine der Hauptursachen für diesen Umstand. Dazu zählt jedoch keineswegs nur jenes ganz augenscheinliche Tütchen Zucker, mit dem man sich des Nachmittags seinen Tee oder Kaffee versüßt. Zucker ist in nahezu jedem industriell verarbeiteten Nahrungsmittel enthalten. Wirklich zuckerfreie Lebensmittel sind zwar wünschenswert, bleiben aber leider die Ausnahme. Was sich bei vielen Produkten hinter der scheinbar harmlos klingenden Pflichtangabe „Kohlenhydrate“ versteckt, ist oftmals pure Saccharose, also nichts anderes als gewöhnlicher Haushaltszucker.

Erst ab 2016 muss der Zuckergehalt in den Ländern der Europäischen Union korrekt deklariert werden. Vermutlich werden sich dann viele Konsumenten die Augen reiben. Nahrungsmittel, die derzeit als absolut gesund angepriesen werden, wie Frühstücks-Müsli und -Cerialien, strotzen meist nur so vor Zucker. Auch der hier oft verwendete Honig enthält bis zu 80 Prozent davon. Leider tappt man gleich in die nächste Falle, wenn man bei Getränken glaubt, alles „wo Frucht draufsteht“ sei auch gesund. Fehlanzeige! Auf 100 ml berechnet, ergibt sich folgende Rangfolge nach steigendem Zuckergehalt: Schorle < Natur-Säfte < Kaffee-Mix-Getränke < bubble Tea < Soft-Drinks < Frucht-Limonade < Coca Cola < Frucht-Smooties.

Lebensmittel ohne Zucker – Appell an die Vernunft

Die Geschmacksqualität „süß“ ist ein neurobiologisch determiniertes Belohnungs-Signal. Im Laufe der Evolution hat es sich eine feste Funktion im menschlichen Organismus erobert. Schon Säuglingen weist es den richtigen Weg: Muttermilch enthält Laktose, die natürlich süß schmeckt. Jedermann lernt so frühzeitig: Was süß ist, kann nicht giftig sein, Bitteres hingegen schon. Im späteren Leben verleitet Zuckerhaltiges allerdings zu vermehrtem Verzehr und schadet der Gesundheit mehr als er ihr nützt.

Gewöhnlicher Zucker besteht aus einem Molekül Fructose und einem Molekül Glucose. Bleibt ständig zuviel Glucose im Blut, ist also der Blutzuckerspiegel erhöht, entwickelt der Betroffene die Zuckerkrankheit Diabetes. Reine Fructose galt lange Zeit als Alternative zum herkömmlichen Zucker. Neue Studien belegen jedoch, dass Fructose Fett in die Leber einlagert und das Übergewicht fördert. Am besten fährt man wohl mit konsequent zuckerfreien Lebensmitteln. An Appellen staatlicher Institutionen gegen einen unnötigen Zuckerschub mangelt es inzwischen nicht mehr. Der New Yorker Bürgermeister verbannte im Jahre 2013 alle XXL-Getränke aus seiner Stadt, um den Zuckerverbrauch zum Wohle der Gesundheit wenigstens ein bisschen einzudämmen. Das kam natürlich auch den Managern der international agierenden Lebensmittelkonzerne zu Ohren. Der Hersteller eines sehr bekannten braunen Erfrischungsgetränkes empfahl etwas halbherzig, jeweils nur eine halbe Flasche davon zu trinken.

Eigenverantwortung gefragt

Fachleute sind sich heute einig, dass ein Übermaß an Zucker schädlich ist. Manche Wissenschaftler führen 25 Prozent aller nichtansteckenden Erkrankungen auf den hohen Zuckerkonsum zurück und sprechen vom Zucker sogar als „Gift“. Inwieweit man sich dieser Interpretation anschließen will, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist viel mehr, den Kampf um zuckerfreie Lebensmittel nicht der Gesellschaft allein zu überlassen, sondern sich auch als Einzelner mit einem verantwortungsvollen Konsumverhalten persönlich zu engagieren. Schauen Sie genau auf´s Etikett, wenn es um Schokolade, Getränke und Lebensmittel des Alltags geht. Vermeiden Sie Produkte mit einem offensichtlich zu hohen Zuckergehalt. Weichen Sie wenn irgend möglich auf Zuckerfreies aus.

In früheren Jahren gab es spezielle Angebote an Lebensmitteln für Diabetiker. Man konnte sich so mit zuckerfreien Nahrungsmitteln versorgen, die statt des Zuckers andere Süßstoffe enthielten. Inzwischen überwiegt unter den Medizinern die Meinung, dass sich jeder gesund ernähren sollte und nicht nur die Diabetiker. Die speziellen Regale mit Diabetiker-Lebensmitteln verschwanden deshalb aus den Supermärkten. Zugegeben, diese Maßnahme ist ein ziemlicher Spagat zwischen Anspruch und Realität. Der Diabetiker muss nun selbst sehen, wie er einen zu hohen Zuckerkonsum vermeidet – und der Normalverbraucher ahnt womöglich nicht einmal, dass es zuckerfreie Lebensmittel gibt ...

Xylit gegen die Zuckersucht

Zucker begünstigt nicht nur das Übergewicht, sondern bahnt auch der Zuckerkrankheit den Weg. Hierzulande leben inzwischen etwa acht Millionen Menschen mit einem Typ 2-Diabetes – jener Form, die besonders stark mit dem Übergewicht assoziiert ist. Die meisten Menschen wissen um die Gefahr des Zuckers. Dennoch fällt es ihnen schwer, dem Verlangen nach Süßem Einhalt zu gebieten. Schuld daran ist das mesolimbische System im Gehirn. Der Reiz „süß“ wird dort mit der Reaktion „Wohlbehagen“ quittiert und fördert den Heißhunger. Je korpulenter der Betroffene ist, desto ausgeprägter ist dieser Belohnungsmechanismus. Kein Wunder, dass Übergewichtige Süßem kaum widerstehen können und förmlich „zuckersüchtig“ werden. Doch auch wenn man diese unsägliche Abhängigkeit schon nicht richtig bekämpfen kann – Mutter Natur hat uns einen gangbaren Weg gewiesen: Bestimmte Zuckerersatzstoffe wie Xylit oder Erythrit besänftigen die Gier nach Süßem und machen zuckerfreie Lebensmittel zu einem wirklichen low-caloric food.

Gesunde Alternativen

Wissenschaftler führten unlängst ein Experiment mit eigentlich bedrückendem Ausgang durch. Sie gewöhnten Labortiere an eine Zuckerlösung. Jedes Mal wenn diese einen kleinen Hebel drückten, bekamen sie als Belohnung ein paar Milliliter einer Zuckerlösung. Nach einer Weile kam es zu molekularen Veränderungen im Gehirn, ähnlich jenen, die auch bei einer Sucht auftreten würden. In der Folgezeit drückten manche Tiere den Hebel schließlich mehr als 300 Mal innerhalb einer halben Stunde. Die Forscher glauben, dass eine derartige Zucker-Gewöhnung auch beim Menschen eintreten kann.

Es ist jedoch nie zu spät, mit dem Aufhören anzufangen. Und letzteres muss nicht einmal mit Entzugserscheinungen einhergehen. Frisches Obst, aber auch getrocknete Feigen und Aprikosen sind richtig süß, bleiben aber komplett Haushaltszucker-frei! Und wenn es denn unbedingt süß sein muss, dann halten Sie die Augen offen nach Lebensmitteln ohne Zucker auf der Basis von Zucker-Ersatzstoffen. Zugegeben, sie stellen noch nicht die Mehrheit in den Regalen der Supermärkte. Es gibt sie aber bereits! Kaugummis, Schokolade, Bonbons und sogar Nougat-Creme sind bereits in einer zuckerfreien Variante mit Xylit oder Erythrit erhältlich. Und was die eigenen Koch- und Backkünste zu Hause am Herd angeht: Hier kann man Zucker ganz einfach durch Xucker ersetzen.

Xucker
 

Was ist Xucker?

Hier erfahren Sie, was Xucker (Xylit) und Xucker light (Erythrit) ist.

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Xylits guter Leumund

Süßigkeiten versüßen das Leben – aber natürlich nur dann, wenn sie auch wirklich gesund sind. Süßkirschen, Weintrauben, Mandarinen und getrocknete Aprikosen wären zweifellos vernünftige Alternativen zu Mars, Ballisto, Twix & Co.

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Xucker statt Zucker

Jäger und Sammler aus der Frühgeschichte der Menschheit kannten keinen Zucker. Die moderne Industriegesellschaft beschert uns heute einen durchschnittlichen Anteil von 20 Prozent Zucker in der Nahrung. Zucker wird allerorts angeboten. Er ist billig zu haben, leider aber gesundheitlich nicht unbedenklich. Menschen, die sich verantwortungsbewusst ernähren wollen, verzichten auf ihn und greifen lieber zu zuckerfreien Lebensmitteln. Xucker kann auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung ein wertvoller Begleiter sein.

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